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Stand:04.01.2012

   

 

 
In Ihrer fast 100 jährigen Geschichte hat die Feuerwehr Kirchdorf zahlreiche Einsätze abgearbeitet. An einige Großfeuer, spektakuläre Rettungen oder Kurioses wollen wir an dieser Stelle kurz erinnern.

 

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2010 S-Bahnunfall

Aus ungeklärter Ursache befand sich am 20. Januar 2010 gegen 22.04 Uhr, ein Mann in Höhe der Süderelbbrücke auf den Gleisen und wurde durch eine herannahende S-Bahn erfasst und tödlich verletzt. Die Einsatzkräfte der FF Kirchdorf halfen bei der Bergung der verunfallten Person und betreuten den Triebwagenführer sowie die Fahrgäste. Nach gut zwei Stunden konnte der Bahnbetrieb wieder aufgenommen werden.

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2009 Hallendach in Brand

Am frühen Nachmittag des 27. Mai war zunächst eine große Rauchsäule auf der Peute zu sehen gewesen. Das Dach einer dreigeschossigen Produktionshalle auf dem Gelände einer Kupferhütte war in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte mit einem Großaufgebot von Löschkräften  (3.Alarm) verhindern, dass die Flammen auf die unteren Geschosse übergreifen. Das Dach der rund 60 Meter langen Produktionshalle brannte auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern. Verletzt wurde niemand. Neben zahlreichen Kräften der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwilligen Wehren Kirchdorf und Moorwerder alarmiert.

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2008 Feuer im Wohnhaus

Bei einem Brand in einem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Neuenfelder Strasse sind in der Nacht zum 30.12.2008 insgesamt acht Menschen verletzt worden. Nach Erkenntnissen der Polizei wurden in einem Kellerverschlag des Hochhauses eingelagerte Sperrmüllutensilien mutwillig durch Feuerwerkskörper in Brand gesetzt. Die Löscharbeiten durch die FF Kirchdorf und der Berufsfeuerwehr gestalteten sich äußerst schwierig, da auch Autoreifen in dem Keller gelagert wurden. Hierdurch kam es zu einer besonders starken Rauchentwicklung bis in das Treppenhaus. Beim Verlassen des Hauses erlitten sieben Menschen Rauchvergiftungen. Ein Kirchdorfer Feuerwehrmann kam mit leichten Brandverletzungen im Gesicht ins Krankenhaus. 

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2008 Seenot auf der Elbe

Großeinsatz für die Feuerwehr. Die FF Kirchdorf wurde zusammen mit den Kräften der Feuerwache 34 sowie der Technik- und Umweltschutzwache 32 zum Schiffsanleger „Finkenrieker Hauptdeich“ alarmiert. Das Küstenmotorschiff „Silke“ hatte ein Leck im Ballastwassertank und drohte zu sinken. Die eingeleiteten Lenzarbeiten reichten nicht aus um das Schiff zu stabilisieren. Die Einsatzleitung entschied das Schiff kontrolliert am Elbstrand auf Grund laufen zu lassen. Mit einsetzender Ebbe drohte erneut der Kümo zu kentern, da durch die Schräglage das Achterschiff voll Wasser lief. Weitere Kräfte wurden um 13.28 Uhr alarmiert. Nachdem durch den Notdienst der Hafenverwaltung „Port Authority“ ein Teil der Ladung gelöscht wurde, konnte die „Silke an einen sicheren Liegeplatz verholt werden.

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2007 Feuer 4

Am 11 Oktober 2007 kam es gegen 19.30 Uhr in einem großen Industriebetrieb in der Hovestrasse. aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Großbrand. Zwischen zwei Produktionsgebäuden, geriet ein Förderband auf ca. 50m Länge in Brand. Das Förderband verlief zwischen den Gebäuden in 20m Höhe. Aufgrund der Anrufe wurde frühzeitig FEU2 ausgelöst, was kurze Zeit nach Eintreffen der ersten Kräfte vom B-Dienst auf FEU4 erhöht wurde. In der Anfangsphase kamen 3 C-Rohre zum Einsatz. Für die Löscharbeiten und zur Sicherstellung der Wasserversorgung rückten neben den Kräften der Berufsfeuerwehr auch 5 Freiwillige Wehren an.

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2007 Feuer 3

Bei Abbrucharbeiten entzündeten sich am 28.09.2007,Öl und Gummiabfälle in einer Lagerhalle im Oberwerder Damm (Peute). Drei Arbeiter erlitten eine Rauchgasvergiftung. Im Verlauf des Einsatzes wurde das Kräfteaufgebot bis auf Feuer 3 erhöht. Zu den eingesetzten Kräften zählten auch die Wehren FF Kirchdorf , FF Moorwerder , FF Harburg sowie der Bereichsführer Harburg. 

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2006 Moorwerder 4.Alarm

Die Lagerhalle einer ehemaligen Gemüsekonservenfabrik war in brand geraten. Hier lagerten massenweise Flohmarktartikel und angrenzend war eine PKW-Werkstatt eingerichtet. Nach der FF Moorwerder war auch die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf alarmiert worden. Beim eintreffen der Wehr schlugen die Flammen meterhoch aus dem Dach Die FF Kirchdorf stellte die Wasserversorgung durch 5 B-Leitungen aus der Elbe sicher. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder jedoch konnte das Übergreifen auf ein benachbartes Strohdachhaus und eine weitere Halle verhindert werden.

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2006 Tornado streifte Kirchdorf

Ein schweres Unwetter mit einem Tornado hat am 27.03.06 in Hamburg Schäden in Millionenhöhe angerichtet und zwei Menschen das Leben gekostet. Im Hamburger Süden tobte ein Wirbelsturm und die Windhose streifte dabei auch Kirchdorf. Die Wehr war im Bereich Stillhorn eingesetzt und arbeitete abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume ab.

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2005 starke psychische Belastung

Im Jahr 2005 wahren die Feuerwehrleute der FF Kirchdorf  fünf mal an der Bergung von Verstorbenen beteiligt. Bei zwei Verkehrsunfällen, zwei Suiziden und einem Ertrinkungsunfall waren die Kameraden  enormer  psychischer Belastung ausgesetzt.

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2004

Ein Hagelschauer mit taubeneigroßen Hagelkörnern, beschädigte im Bereich Vierlande die Gewächshäuser von etwa 60 Betrieben. Besonders schwer traf es die Gegenden Neuengamme Curslack und Kirchwerder. Hier wurde nahezu 100% der Glasdächer zerstört. Die Freiwillige Feuerwehr Hamburg setzte 61 ihrer 87 Wehren ein um die zerstörten Glasplatten der Gewächshäuser zu entfernen. Hierdurch wurde die Unfallgefahr beseitigt und eine schnelle Wiederherstellung durch die Besitzer ermöglicht. Selbstverständlich wurde auch die FF Kirchdorf eingesetzt.

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2004 Lagerhalle Rotenhäuserstrasse

Die Lagerhalle einer Spedition an der Rotenhäuserstraße stand am 3 März 04 in Flammen. Um 8.21 Uhr war der Notruf bei der Feuerwehr eingegangen. Darauf hin rückten 120 Einsatzkräfte aus, um das Feuer in der 20 mal 100 Meter großen Halle zu löschen. Zeitweilig drohten die Flammen auf eine benachbarte Halle überzugreifen. Um 14.10 Uhr war das Feuer schließlich unter Kontrolle. Bis zum späten Nachmittag waren die Einsatzkräfte jedoch noch für Nachlöscharbeiten vor Ort.

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2002 Jahrhundert Hochwasser in Dresden

Die Feuerwehr Hamburg entsendete ein Kräfteaufgebot, in dem auch Kräfte und Mittel der Freiwilligen Feuerwehren enthalten waren, um im Katastrophengebiet in Sachsen gegen das Jahrhunderthochwasser zu kämpfen. Auch eine Staffel der FF-Kirchdorf leistete Hilfe in Hamburgs Partnerstadt Dresden. Die Kameraden waren 60 Stunden eingesetzt.

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2001 Kühlhaus Hammerbrook

Am 19.03.2001 um 11:01 Uhr entzündete sich, bei Vorbereitungen zum Abbruch des ehemaligen Kühlhaus Hammerbrookstrasse 95 die Wandisolierung. ( Kork mit Öl und Teer Wasserdicht gemacht )  Die Löscharbeiten wurden wegen der enormen Hitze und Rauchentwicklung behindert. Ständig kam es zu Durchzündungen und der Brand kroch durch die Wände in die oberen Etagen. Das Feuer brannte mehrere Tage. (4.Alarm)  Die FF Kirchdorf war am 20.03.01 um 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr an dieser Einsatzstelle und wurde an vielen Innenangriffen unter Atemschutz eingesetzt.

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2001 Wasserburg

Im Vorland der Elbe am Finkenrieker Hauptdeich wurde im Mai 2001 durch Brandstiftung die alte Bauernkate "Wasserburg" erheblich beschädigt. Der ideelle Wert des denkmalgeschützten Hauses war den Kirchdorfer Wehrleuten beim löschen  durchaus bewusst. Nicht zuletzt wegen des  Naturschutz- und Informationszentrum welches hier eingerichtet werden sollte.

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2000 Explosion Großmoorring

Beim eintreffen der ersten Löschkräfte an dem Industriegebäude ( 25 x 50 m) war deutlicher Feuerschein erkennbar. Bei der Vorbereitung des Löschangriffs kam es zu einer Verpuffung, welche eine rasche Brandausbreitung im Dachbereich zur Folge hatte. Kurz darauf folgten zwei  weitere Explosionen . Ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr wurde erheblich beschädigt. Die Vornahme von 3 Wasserwerfern , 3B-Rohren und 8 C-Rohren  machten die 4 Alarmstufe notwendig. Unter den 6 eingesetzten freiwilligen Wehren war auch die FF Kirchdorf.

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1994 Lokschuppen Wilhelmsburg

Ein als Museum genutzter Ringlokschuppen der Bahn stand im Vollbrand. Bei Erhöhung der Alarmstufe auf „5.Alarm“ wurde die FF Kirchdorf  alarmiert.Neben dem sehr hohen materiellen Schaden entstand ein beträchtlicher ideeller Schaden.Unsere durch Rauchschwaden aufgenommenen Fotos, lassen erahnen welche unwiederbringlichen historischen Bahnexponate zerstört wurden.

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1994 Explosion Schönfelder Straße

Gegen 4.00 Uhr in den Morgenstunden des 22.Dezembers wurden etliche Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr schon durch den Explosionsknall geweckt. Nach besonders kurzer Ausrückzeit bot sich am Schadensort folgender Bild. Von dem mehrgeschossigem Wohnhaus mit Gaststätte im Eg stand nur noch eine Außenwand und das Treppenhaus. Der Rest war zu Trümmern geworden und brannte mit dem Anbau. Vor dem Haus befanden sich die Bewohner. Zwei von Ihnen verletzt. (Eine Frau war aus dem Dachgeschoss gesprungen)Wehrführer Thiele löste daraufhin „3 Alarm“ aus.  Die Wehr kümmerte sich um die Erstversorgung der Verletzten und bereitete einen massiven Löschangriff vor. Der Zugführer der Berufsfeuerwehr erhöhte noch auf „4 Alarm“. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Vormittag. Die Trümmer wurden noch von einer Hundestaffel durchsucht. Wegen Einsturzgefahr wurde der Gebäuderest noch am selben Tag abgerissen.

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1989 Shell AG

Am 18 5.89 . Einer der gefährlichsten Einsätze in der Geschichte der Hamburger Feuerwehr, bei dem in der Hauptphase 12 Züge Berufsfeuerwehr , 4 Freiwillige sowie die Werksfeuerwehr einen Mineralölbrand bekämpften. Da alle umliegenden Berufsfeuerwehren eingesetzt waren, wurde von der Kirchdorfer Wehr stundenlang Bereitschaftsdienst im Feuerwehrhaus geschoben um die Sicherheit auf der Elbinsel zu gewährleisten.

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1987 Discothek  „Penny Lane“

Am 12 Februar  1987 Kommt es durch eine Gasexplosion zum Vollbrand des mehrgeschossigen Gebäudes und des angrenzenden 250 m² Tanzsaals. Als erste Kräfte erreichen die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf zusammen mit Löschzug 32 die Einsatzstelle.Die Kirchdorfer Wehr übernimmt den Brandabschnitt der Gaststätte. Insgesamt werden  4 B-rohre und 3 C-rohre vorgenommen. Erschwerend kam hinzu das daß ausströmende Gas erst um 5.00 Uhr abgestellt werden konnte. Ein Kamerad aus Kirchdorf wurde bei diesem Einsatz verletzt. Der Totalverlust dieses Tanzlokals erwies sich äußerst traurig für den Stadtteil. Bis Heute gibt es keinen gleichwertigen Ersatz.

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1985 Schuppen 74B

Am 4.4.1985 kam es im Hamburger Hafen zu einem der personalintensivsten Einsätze.Seit des 2.Weltkriegs hatte es den 11.Alarm noch nicht gegeben. Im Einsatz waren 11 Löschzüge der Berufsfeuerwehr mit je 3 Wagen sowie zahlreichen Sonderfahrzeugen, 5 Freiwillige Feuerwehren sowie 4 Löschboote. Der 410 m lange und 50 m breite Hafenschuppen brannte in voller Ausdehnung. Bei diesem Einsatz wurden insgesamt 22 Kilometer Schlauchleitung verlegt!

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1984 Barkassenunglück im Hafen

Das schwerste Barkassenunglück in Hamburg war 1984. 19 Menschen ertranken, als ein Schleppzug die "Martina" überrollte. Die FF-Kirchdorf war mit ihrem Kleinboot an den Suchaufgaben beteiligt.

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1983 Feuer Ölmühle Hamburg

Am 9.7.83. Explosion der Ölmühle mit nachfolgendem Großbrand. Lösch- und Abräumarbeiten beschäftigen die Feuerwehr eine Woche lang.

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1983 Kühlhaus Trettaustrasse

Am 3.8.83. Großeinsatz ( 9.Alarm ) beim Kühlhausbrand in Wilhelmsburg. Durch Brandstiftung gelangen u.A. 6200 ton. Butter in Brand. Als erste Kräfte mit vor Ort die FF-Kirchdorf . Die Nachlöscharbeiten ziehen sich eine Woche hin. Feuerwehrfahrzeuge müssen im Schritttempo zurück an die Gerätehäuser gefahren werden. Die Bremsen sind Butterverschmiert.

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1981 Firma Nordprofil Fährstrasse

Auf dem 13000 m² großen Firmengelände wurden überwiegend Profilhölzer gefertigt und gelagert. Am 8. April 1981 brannte beim eintreffen der Feuerwehr eine Lagerhalle bereits in voller Ausdehnung. Durch die enorme Brandlast und der Strahlungswärme griffen die Flammen schließlich auf alle Fertigungs- und Lagereinrichtung über. Im Kräfteaufgebot der Feuerwehr (8. Alarm) befand sich auch die FF Kirchdorf sowie ein extra eingeschleustes Löschboot.

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1981 Schuppen 84

Es brennt ein hölzerner Verschlag“ Auf diese Meldung  rückte der Löschzug „Steinwerder“am 16.11.81aus und gab noch auf der Anfahrt „6.Alarm“.Der Schuppen brannte auf 100m Länge zwischen 2 Brandmauern in voller Ausdehnung. Das Feuer griff auf den Frachter „Ms Nyala“ über. Das Schiff wurde an mehreren Stellen brennend nach Grevenhof verholt.Die Feuerwehr Kirchdorf war am massiven Löschangriff beteiligt. Hierbei wurden 4 Wenderohre, 4 Wasserwerfer, 18 B- und 8 C-Rohre eingesetzt.

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1976 Kirchdorf Süd

Das Hochhausviertel Kirchdorf –Süd wird bezogen. Die Einsatzzahlen unserer Wehr steigen enorm an. In den 80 und 90 Jahren wird die Siedlung  zum sozialen Brennpunkt und wir löschen hier viele mutwillig gelegte Feuer.

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1975 Waldbrandkatastrophe 

Als die in den Landkreisen Celle und Gifhorn ausgedehnten Waldbrände von den eigenen Löschkräften nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten, wurde an die Hamburger Feuerwehr ein Hilfeersuchen gerichtet. Unter den entsandten  Kräften der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr war auch ein Tanklöschfahrzeug und ein Kommandowagen der Kirchdorfer Feuerwehr.

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1970 Bus durchbricht Brückengeländer

Am 01.10.1970 kommt ein Linienbus der Hochbahn auf der Neuenfelder Strasse von der Fahrbahn ab und durchbricht teilweise das Fanggitter und hängt mit der rechten Fahrzeugseite außerhalb. Die Brücke überspannt den 85m breiten Bahnkörper in etwa 7,50m Höhe, wobei die 15000 Volt Stromleitung sich bereits 1m unter der Brücke befindet. Das eindringen des Schutzgitters in die Front des Busses hat den Absturz auf die Bahngleise verhindert. Die 10 Fahrgäste und der Busfahrer haben beim eintreffen der Feuerwehr den Bus schon, z.T. leicht verletzt verlassen. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr wird der Bus mit Seilen und einem Greifzug gesichert und später mit 2 Kranen geborgen.

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1969 Schneekatastrophe

Am Nachmittag des 16 Februar  hatte es zu schneien begonnen. Es schneite die ganze Nacht Und dazu Sturm ( 7 – 8 ) aus Ost. Die eigentliche Schneekatastrophe begann am Sonntag Nachmittag. Die Feuerwehr löste Ausnahmezustand aus. Um 17.30 Uhr waren schon 40 der damals 66 Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Die FF-Kirchdorf versuchte seit 15.00 Uhr den Bahnhof Wilhelmsburg und seine Zugänge vom Schnee zu befreien. Doch der Wind machte die Arbeit in minutenschnelle wieder ungeschehen. In den Abendstunden waren Hamburgweit 5000 Mann eingesetzt, Darunter 700 von der Bundeswehr.

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1966 Die Windmühle brennt

Durch die Dorfsirene wurden die Männer der FF-Kirchdorf  während eines Junigewitters zu einer brennenden Scheune in der Schönfelder Straße gerufen. Der Anfahrtsweg führt an der Mühle vorbei, wo gleich die Müllerin den Weg versperrt. Ein Blitz hatte gerade die reetgedeckte Mühle entzündet. Wehrführer Bünning teilt sogleich die Kräfte. Das Löschfahrzeug fährt weiter zur brennenden Scheune und das Tanklöschfahrzeug nimmt den Angriff bei der Mühle auf. Im Innenangriff wurde ein Pulverlöscher und ein C-rohr eingesetzt. Auch die bei der Scheune eintreffende Berufsfeuerwehr teilte Ihre Kräfte auf und unterstütze den Löschangriff in der Mühle mit einem weiterem Rohr. So konnte die Mühle vor ihrem vierten Abbrennen bewahrt werden.

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1962 Sturmflut

 ---siehe extra link---

1939-43 Der 2. Weltkrieg

---siehe extra link---

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1928 Veringkanal

Am 13.August 1928 bemerkte ein Beamter der Feuerwache II, dass aus dem großen Schuppen der Lagerhaus- Gesellschaft am Veringkanal eine große Rauchwolke aufstieg. Beim Eintreffen des Löschzuges II in der Kanalstraße standen bereits mehrere Lagergebäude und das Holzlager in ihrer ganzen Ausdehnung in Flammen. Im Einsatz waren 4 Motorspritzen und zwei Löschdampfer für 10 B- und 22 C-Rohre. Neben der Berufsfeuerwehr waren sämtliche Freiwilligen Feuerwehren des Stadtteils Wilhelmsburg an der Brandstelle tätig. Große Schwierigkeiten hatten die Löschkräfte mit den explodierenden Ammoniakflaschen, die teilweise bis zu 200 Meter weit flogen. In den Lagerschuppen befanden sich u.a. ca. 700 Flaschen Ammoniak, 200 Sack Schwefel, 300 t Eisenoxyd, 100 t Zinkoxyd und 1 000 Ballen Tierwolle. Alle Einsatzkräfte konnten erst um 02.30 Uhr wieder einrücken.

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1926 Funkenflug

Vermutlich durch Funkenflug geriet das Reetdach des Wohnhauses Auf der Höhe 28 in Brand, der sich bald auf das ebenfalls weich gedeckte Haus Nr.26 ausdehnte und beide Wohnhäuser zerstörte. Durch die schnell herbeigeeilte Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Haus Nr.24 verhindert werden. Bei den Rettungsarbeiten wurde der Volontär Herr Belitz jr. so schwer verletzt das er sofort ins Krankenhaus gebracht werden musste.

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1925  Die tote Kuh

Ein Blitzstrahl traf eine auf der Weide befindliche Kuh vom Landwirt A.Schlatermund und tötete sie.

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1922 Steindamm 56

In einem schweren Gewitter am 25 Mai 1922 fängt ein Wohnhaus das sogenannte „Heinshaus“ im Steindamm durch Blitzschlag Feuer. Der Steindamm ist Heute die Kirchdorfer Strasse und an der Brandstelle steht Heute das Deichdenkmal.

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1921 Beimsche Haus

Am 27 Mai 1921 fängt das Gemeindehaus am Jenerseitedeich 1 ( das sogenannte Beimsche Haus ) durch Blitzschlag Feuer.

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1920 Blitzschlag

In einem schweren Gewitter am 2 April 1920 fängt das Wohnhaus von August Wittin Stillhorn durch Blitzschlag Feuer.

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1914 Blitzschlag

In einem schweren Gewitter am 4 Juli 1914 fangen die Häuser der Familien Wille und Hadler durch Blitzschlag Feuer.

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1912 Eisschuppen

Am 17. Juni 1912 fängt der Eisschuppen an der Dove-Elbe durch Blitzschlag Feuer. Hier Lagerte die Fa.Wiedenbrück und Oehlke Blockeis, dass im Winter auf Teichen und Flüssen, u.a. auch auf der Dove-Elbe gewonnen wurde. Das Eiswerk brannte völlig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.

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1911 Brandserie Stillhorn

Am 31.7.1911 wurde die junge Wehr schon hart geprüft. In Stillhorn brannten an diesen außerordentlichen heißen Sommertag 7 reetgedeckte Bauernhäuser bis auf die Grundmauern nieder. Dies lag nicht am Einsatzwillen der Wehrmänner sondern an dem seit Tagen anhaltendem Ostwind. Diese drückte das Wasser aus der Elbe und erschwerte die Löscharbeiten somit ungemein. Ein Hydrantennetz gab es noch nicht.

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1910 Stillhorn

Durch Blitzschlag brennt das Haus von Johann Darboven in Hamburg Stillhorn

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