Freiwillige Feuerwehr  

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Stand:04.01.2012

 

Die Feuerwehrhäuser der FF-Kirchdorf

Aus der 1889 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Reiherstieg wurde 1908 der III. Zug ausgegliedert und in Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf umbenannt.

                                   

                                          Freiwillige Feuerw.Reierstieg um 1928

1908 entstand dann auch das erste Spritzenhaus für die Handdruckspritze in der Schönenfelder Strasse 97a. Eine fahrbare Leiter wurde in der Thielenstrasse 29/31 stationiert. Ende der 20er Jahre bekam die Wehr eine pferdebespannte Motorspritze. Zu beginn des 2. Weltkrieges wurde die Wehr mit einem Anhänger mit Tragkraftspritze (TSA) der Feuerlöschpolizei ausgestattet.

Um 1943 kam das 1. Löschfahrzeug. Ein LF8 von  Daimler Benz welches bis 1964 in Dienst war. Für dieses Fahrzeug musste das Spitzenhaus um einen hölzernen Anbau erweitert werden. In dieser Enge verrichtete die Wehr 48 Jahre Dienst.

                                   

                                                    (Spritzenhaus mit Anbau)

Das erste wirkliche Feuerwehrhaus wurde 1953 gebaut. Und schon in der Neubauphase halfen sich die Kameraden selbst. Viele Einbauten wurden erst durch Eigeninitiative möglich.

                                   

                                                        FF Kirchdorf um 1970

Infolge der Umstrukturierungen der freiwilligen Wehren in Hamburg übernahm Kirchdorf 1970  zusätzlich einen Teil eines Bergungszuges. Die Wehr wuchs personell und wurde mit zusätzlichen Fahrzeugen (HiRW, GKW ,FuKo) ausgestattet. Da das vorhandene Gerätehaus nun zu klein war wurden Fahrzeuge in das zentrale Katastrophenschutzlager am Alten Postweg in Harburg ausgelagert.

Da das kein zufriedenstellender Zustand war wurde 1972 in völliger Eigenleistung und mit nur bewilligten 10 000 DM das Feuerwehrhaus um einen 40m² -Anbau erweitert. Es wurde in 3000 Arbeitsstunden ein weiterer Fahrzeugplatz geschaffen, der Schulungsraum vergrößert und eine Teeküche eingerichtet.

Schon 1977 geriet man durch das hinzukommen der Wasserrettung erneut in Platznot. Für das neue Kleinboot wird (wieder) in Eigenarbeit ein Schiffscontainer als Notgarage aufgestellt.

Da das Haus ab 1980 erhebliche Mängel im Fundament aufwies und keinerlei Norm entsprach, die Wehr jedoch die meistgeforderte in der Branddirektion Süd war, beantragte die Führung eine Neubau. Dieser würde auch genehmigt und versprochen. Doch obwohl es geeignete Flächen gab nie ausgeführt.

Die Wehr muß bis in die 90 er Jahre die Zustände ertragen. Erst die Gründung eines Fördervereins innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr ermöglicht den Neubau 1995. Neben den enormen Eigenleistungen wollte und musste die Wehr während der Abriss und Neubaumaßnahmen einsatzbereit bleiben. So suchte man selbst nach Mietlösungen für Ausweichplätze z.B. Bullertweg 

                                       

                                                                     Notfeuerwehrhaus

Auch bei der Autobahnmeisterei Stillhorn konnte ein Löschfahrzeug untergestellt werden. Nach den Abrissarbeiten wurde am 1.Februar feierlich der „Grundstein“ gelegt.Am 14.März 1995 wurde Richtfest gefeiert. Am 1 Juli 95 wurde unser heutiges Feuerwehrhaus offiziell vom Amt an uns übergeben.

 

                  Autobahnmeisterei Stillhorn

Fotoshow durchs heutige Feuerwehrhaus                Bautagebuch

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr machte möglich das aus Finanzmitteln die für den Neubau eines Gerätehauses bereitgestellt wurden letztlich zwei Neubauten (Kirchdorf & Langenhorn) und zusätzlich zwei umfassende Modernisierungen (Oldenfelde & Flottbek) durchgeführt wurden. Abschließend konnten noch 9707,50 DM an den Staat zurückgezahlt werden.